Tipps zum Thema: Autofahren mit Hund



Viele Hunde haben regelrecht Stress beim Autofahren.
Wodurch kann das kommen?
Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einige Tipps und Anregungen zu diesem wichtigen Thema geben.





Der Welpe:
Ja, der Tag ist endlich gekommen.
Wir können unseren neuen kleinen Freund beim Züchter abholen und mit nach Hause nehmen.
Er ist jetzt wahrscheinlich um die acht Wochen alt und war noch nie von seiner Familie getrennt.
Die jetzige Umgebung gibt im noch Sicherheit und Geborgenheit. Dann kommt ein neuer Mensch, der ihn einfach von seinen Geschwistern und von seiner Mutter trennt und setzt ihn dann auch noch in ein Gefährt mit 4 Rädern, welches wahnsinnig laute Geräusche von sich gibt. Er kennt dies natürlich nicht.

Hier ein paar Tipps dazu:

Wenn ich mir einen Hund zulege kann ich mir im Vorfeld schon viele Gedanken machen.
Wenn ich dann auch noch die Gelegenheit habe, den neuen kleinen Freund beim Züchter mehrmals vor dem Mitnehmen zu besuchen, dann ist das natürlich ein klarer Vorteil.
Der Kleine kann sich schon an uns gewöhnen, wir sind ihm nicht mehr völlig fremd.

Man könnte auch den Züchter darum bitten, den Hund schon vorab an leichte Geräusche zu gewöhnen, oder den Welpi auch einfach mal ins Auto zu setzen und ihm durch spielen und füttern zu zeigen, dass es dort einfach toll ist.
Die Steigerung wäre dann, dass Auto einfach mal zu starten.

Bei seiner Fahrt ins neue Heim ist es ratsam ihm ein kleines Reich zu schaffen, wo er sich geborgen fühlen kann.
Eine Kleine Kiste, gut im Auto befestigt mit direkt im ganzen Auto hin und her fallen können.

Sie müssen Ihrem neuen Freund zeigen, dass Ihr Auto ein Ort ist, wo es schön ist, wo es Motivation gibt.
Verknüpfen Sie das Autofahren mit etwas Positivem.
Geben Sie ihm vor der Fahrt aber nichts zu fressen, es könnte sonst schnell passieren, dass er es durch den Stress wieder ausbricht. Motivieren kann man z.B. auch mit Spielzeug.

Man sollte auch nicht die erste Autofahrt dazu nutzen, zum Tierarzt zu fahren.
Durch eine evtl. schmerzhafte Erfahrung entsteht Stress, das könnte zur Folge haben, dass der Hund das Autofahren mit dem Tierarztbesuch in Verbindung setzt und somit nicht gerne Auto fährt.
Wenn man zum Tierarzt fährt, sollte man sich mit Leckerlis bewaffnen und nach der Autofahrt den Hund damit erst mal was Gutes tun. Er sollte dann auch noch Gassi gehen können, damit er die Autofahrt auf keinen Fall mit etwas Negativem verknüpft.


Merke: Die erste Autofahrt sollte für den Hund ein positives Erlebnis sein!

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Hunde mit Angst beim Autofahren:

Hier muss man sich die Frage stellen, was passiert sein kann.
Hat der Hund vielleicht ein negatives Erlebnis gehabt, dass er mit dem Autofahren verbindet?
Ein lauter Knall, ein Unfall oder hat er sich irgendwie mal fürchterlich erschrocken.
Vielleicht ist aber auch einfach der Kofferraum, in dem er mitfahren darf, zu groß und er hat keinen Halt.
Bei jeder Kurve wird er von den Beinen gerissen.
Vielleicht ist der Boden hier auch zu glatt.

Hier ein paar Tipps:
Man muss versuchen, dem Hund den Stress beim Autofahren einfach zu nehmen.
Er muss Sicherheit bekommen.

Der Kofferraum kann verkleinert werden, so dass er beim Fahren nicht ständig hin und her gerissen wird.
Es gibt viele Möglichkeiten hierfür. Entweder ich gebe ihm eine Box, oder ich trenne den Kofferraum z. B. mit einer gut befestigten Kiste ab.

Auf glatten Böden kann man eine gummierte Matte legen, die man im Baumarkt für wenig Geld kaufen kann.

Hunde, die auf der Rückbank mit fahren, sollten auf jeden Fall mit einem dafür vorgesehenen Sicherheitsgurt befestigt werden.
Dieser sollte nur so lang sein, dass der Hund normal sitzen und sich bequem hinlegen kann.
Er soll nicht auf der ganzen Rückbank laufen können.

Man kann dem Hund auch in kleinen Schritten zeigen, dass das Auto was ganz tolles ist.
Man verbringt viel Zeit mit ihm darin, spielt und füttert ihn dort und verbindet es mit viel Positivem.
Hierbei sollten anfangs die Autotüren auf sein und das Auto soll nicht in der Garage stehen.
Er wird schnell merken, dass ihm hier nichts passiert. Wenn er dann gefestigt und angstfrei ist, kann man das Auto auch mal starten und die Motivationsarbeit fortführen.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit eine Hundebox zu verwenden.
Natürlich sollte man den Hund erst daran gewöhnen, sonst bekommt er vielleicht noch mehr Stress.
Dies ist meist einfach mit Futter oder seinem Lieblingsspielzeug hin zu bekommen.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie hierüber mehr erfahren wollen.

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Hunde mit Unsicherheit / Aggression beim Autofahren:

Es ist schwierig beim Autofahren auf seinen Hund im hinteren Bereich des Autos einzuwirken.
Wenn er kläfft und hin und her springt, wird er sicherlich nicht damit aufhören, wenn ich von vorne jede Menge Befehle zum Aufhören gebe.
Im Gegenteil, es wird eher noch heftiger werden.
Was mache ich in diesem Fall?
Auch hier darf der Hund nicht im ganzen Auto rum turnen können.
Kurz anbinden mit dem Hundesicherheitsgurt, auf der Rückbank oder auch im Kofferraum.
Eine gute Sache ist hier auch die Hundebox fürs Auto, wie vorher schon beschrieben.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie hierüber mehr erfahren wollen.

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Generelles für das Autofahren mit dem Hund:

Der Hund muss beim Fahren richtig gesichert sein.
Auf der Rückbank auf jeden Fall mit einem Sicherheitsgurt für Hunde und im Kofferraum mit Gitter oder Box.
Es ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dass ein Hund gesichert werden muss.
So wie beim Mensch wird es sogar schon ganz schön teuer werden, wenn uns die Ordnungshüter anhalten.
Es kostet 30 Euro und im schlimmsten Fall gibt es sogar Punkte dafür.
Bei einem Unfall kann sich die Versicherung weigern, für Schäden aufzukommen, denn: Wer seinen Hund oder seine Katze im Auto frei herumlaufen lässt, handelt "grob fahrlässig"

Musterfall:
Arkos Reich ist der Laderaum des Kombis von Heinz Weidmann.
Der hat ein eingebautes Trenngitter.
Aber es bleibt auf dieser Fahrt heruntergeklappt.
Arko ist schließlich ein braver Hund. Während der Fahrt springt Arko seinem Herrchen plötzlich in das Lenkrad.
Der Wagen kommt von der Fahrbahn ab und überschlägt sich - 94.000.- DM Sachschaden >>>

Urteil:
Wer einen Hund im Auto mitnimmt muss dafür Sorge tragen, dass er auf keinen Fall den Fahrer stören kann.
Andernfalls muss er wegen grober Fahrlässigkeit bei einem Unfall seine Kosten selbst tragen.
Die Vollkasko braucht nicht zu zahlen.
(Urteil des Oberlandesgericht Nürnberg vom 26. November 1997 Aktenzeichen 8 U 2819/96)
Quelle: Auszug aus dem Internet.


Quelle: Info TÜV Wenn der Hund zum "Flughund" wird.
Vergnügt lächeln die Hinterleute, wenn es sich Waldi auf der Ablage im Autoheck bequem gemacht hat und neugierig und keck aus dem Rückfenster äugt.
Riskant ist diese Situation bereits bei einem Notbremsmanöver.
Höchste Gefahr droht, wenn es zu einem Zusammenstoß kommt und der Hund wider Willen zum "Flughund" wird.

Ein zehn Kilogramm schweres Tier verwandelt sich bei einem Crash mit 50 km/h in ein Geschoß.
Hilflos hebt es von der Heckablage ab und erreicht die Frontsitze mit einer Wucht von mehr als 300 Kilogramm: Das ist nicht nur das Ende von Waldi, sondern trotz Gurt und Airbag auch das Leben von Frauchen und Herrchen sind ernsthaft in Frage gestellt.

Deshalb gehören mitreisende Tiere, aber auch Gegenstände von einigem Gewicht niemals auf die Heckablage.
Neben dem Fahrer sollte der Hund ebenfalls nicht untergebracht werden.
Passiert ein Unfall, weil das Tier dem Kfz-Lenker in die Quere kommt, so trifft diesen der Vorwurf grober Fahrlässigkeit.
Das kann nicht nur strafrechtliche Folgen, sondern auch kostspielige Einbußen beim Versicherungsschutz haben.
Auf "Nummer Sicher" für seinen Hund und sich selbst geht, wer folgende Tipps beherzigt:

  1. In den Fond des Wagens gehört das Tier.
    Ist es zu groß für den Fußraum vor der Rückbank oder mit diesem Platz nicht zufrieden, sind zusätzliche Sicherungsmittel geboten.
    Vom speziellen Hundegurt bis zum Transportkorb für verschiedene Tierarten reicht heute das Angebot des Fachhandels.

  2. Wer große Hunde auf Reisen mitnimmt, ist mit einem Kombi am besten beraten.
    Das Tier findet im Gepäckraum ausreichend Platz und kann durch ein Trenngitter hinter der Rückbank zusätzlich gesichert werden.

  3. Schon kleine Hunde entwickeln oftmals plötzlich eine enorme Sprungkraft und springen mit einem Satz aus dem Fond nach vorne.
    Wer alleine mit seinem Tier unterwegs ist, muss das bedenken.
    Eine Sicherung ist dann doppelt geboten, und sei es provisorisch mit einer Hundeleine.

  4. Ob ein Hund ein netter oder schwieriger "Mitfahrer" ist, hängt auch von seiner Erziehung ab.
    Ihn mit dem Autofahren vertraut zu machen und nicht gleich beim ersten Mal eine stundenlange Reise zu riskieren, lautet deshalb eine weitere Grundregel.


  5. Quelle: Auszug aus dem Internet.

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